wir stiegen in die strassenbahn und fuhren, zehn stationen oder so, und kuessten uns praktisch waehrend der ganzen fahrt. so versunken waren wir, dass wir meine station verpassten. wir lachten. "crazy in love", sagte er. ich wusste, es war nicht wahr. die leute starrten uns an, neidisch, verstaendnislos. wir stiegen bei der naechsten aus und liefen zurueck, zu meiner wohnung, meinem zimmer; zwei in sanfte raserei getauchten, rotgefaerbten stunden entgegen, mit sophie zelmani und den bettlaken als einzige zeugen. es sollte unser einziger abend zusammen sein, aber das wussten wir da noch nicht. oder ich wusste es nicht. ich wollte, dass er bei mir schlaeft, aber er meinte, er muesse gehen. ich wusste, es war nicht wahr. was fuer ein sommer.
abschied















