als ich das unwürdige, aber notwendige geschäft erledigt hatte, trat ich aus dem dunklen winkel zurück auf die hell erleuchtete strasse. menschen begegneten mir, sie waren schauspieler in einem theaterstück, das ich nicht kannte und nicht verstand. ich ging, zündete mir eine zigarette an. ein schemen auf der anderen strassenseite winkte und rief nach mir. ich blieb stehen. der schemen kam näher. ein mann, ein afrikaner. ob ich feuer hätte? ich nickte. er zog ein weisses feuerzeug aus der tasche, schwenkte es und meinte "it's no good" und warf es auf den boden. ich gab ihm feuer. "where do you come from?" fragte er. ich erklärte. "what are you gonna do tonight?" - "i have to work." - "where do you work?" - "i write. i'm a writer. and i'm leaving this town tomorrow night." warum klingt alles, was ich sage, wie eine lüge, sogar, wenn es wahr ist? ich wollte noch hinzufügen, dass ich zurück nach hause fahren würde, morgen abend, aber das wäre wirklich eine lüge gewesen. er verabschiedete sich. "see you", sagte ich, wissend, dass ich ihm vermutlich nicht wieder begegnen würde. ich ging weiter. in einem schaufenster war eine ausgestopfte katze. ich wunderte mich, dass hier, in diesen breitengraden, katzen ausgestopft und ausgestellt wurden. dann bewegte die katze den kopf. ich freute mich: sie lebte! ich wartete, bis sie mich ansah, doch sie tat es nicht, schaute nur nach rechts und nach links, suchend. "looking for a way out?" fragte ich. sie gab keine antwort. "just like me", sagte ich und ging weiter. ich wollte zur kirche, um mich auf die treppe davor zu setzen und zu rauchen, ich hielt das für eine sehr poetische idee. aber die kirche wurde grade renoviert, die baugerüste und abfallcontainer zerstörten die poesie der idee. ich ging zurück.
katze